ALLEGRA CAPITAL akquiriert Druckereien von Sandoz-Familien-Stiftung

Veröffentlicht im Juli 2020

Die Private Equity Gesellschaft ALLEGRA CAPITAL GmbH hat von der Schweizer Sandoz-Familien-Stiftung zwei auf hochwertigen Grafikdruck spezialisierte Druckereiunternehmen akquiriert. Genoud Entreprise d’arts graphiques SA and Musumeci S.p.A wurden von einer von ALLEGRA CAPITAL beratenen Besitzgesellschaft erworben. ALLEGRA CAPITAL, mit Sitz in München, ist auf die Akquisition von Konzerntöchtern in Sondersituationen spezialisiert.

Die 1957 gegründete, in der Schweiz ansässige Druckerei Genoud produziert hochwertige Druckerzeugnisse für die Schweizer Uhrenindustrie und andere Luxusgüterbranchen. Die 1837 gegründete Druckerei Musumeci stellt hochwertige Kunst- und Fotobände sowie Kataloge und Magazine für die Luxusgüterindustrie in und außerhalb Europas her. Musumeci ist nun vollständig im Eigentum von Genoud. Zusammen bieten Genoud und Musumeci ein internationales Netzwerk für Kunden mit höchsten Ansprüchen. Die beiden Unternehmen haben einen erstklassigen internationalen Ruf und sind mehrfach für ihre Kreativität, technische Qualität und Innovation ausgezeichnet worden.

Die Geschäftsbeziehungen mit den Kunden und Geschäftspartnern bleiben von dem Eigentümerwechsel unberührt. Beide Unternehmen werden weiterhin von ihren CEOs, Roldano Marzan bei Genoud, künftig auch alleiniger Verwaltungsrat, und Michele Biza bei Musumeci, künftig Alleinvorstand, geführt.

“Diese Transaktion mit der Sandoz-Familien-Stiftung zeigt erneut, dass ALLEGRA CAPITAL ein vertrauenswürdiger Partner für Konzerne und Stiftungen ist, die eine bessere Option für ihr Nicht-Kerngeschäft suchen“, kommentierte ALLEGRA CAPITAL. „Wir freuen uns sehr darauf, mit dem Management der Unternehmen an der positiven Entwicklung der Unternehmen zu arbeiten. Diese Akquisition ist ein wichtiger Schritt bei der Strategie von ALLEGRA CAPITAL, in der Schweiz zu wachsen. Für ALLEGRA CAPITAL ist die Akquisition von Konzerntöchtern in der Schweiz in unterschiedlichen Branchen strategisch sehr attraktiv.“

Vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Veränderungen im Druckgewerbe, national wie international, hatte die Sandoz-Familien-Stiftung 2018 ihre Druckerei-Beteiligungen analysiert und in den beiden Folgejahren erheblich investiert, um die Beteiligungen fit für die Zukunft zu machen. Zugleich wurde klar, dass die Stiftung langfristig nicht die optimale Eigentümerin für die Unternehmen ist. Die Veräußerung zum Ende Juni 2020 ist deshalb der nächste logische Schritt dieser strategischen Neuorientierung.
Die Stiftung ist überzeugt, dass sie in ALLEGRA CAPITAL einen exzellenten Partner für Genoud und Musumeci gefunden hat und wünscht beiden Unternehmen, den Angestellten und ALLEGRA CAPITAL eine erfolgreiche Zukunft.

Die im Jahr 2000 gegründete ALLEGRA CAPITAL GmbH ist eine deutsche Private Equity Gesellschaft. Sie ist auf die Akquisition und positive Entwicklung von Unternehmen spezialisiert. Den Akquisitionsschwerpunkt bilden große und mittelgroße Konzernabspaltungen in Sondersituationen. Nach der Akquisition begleitet ALLEGRA CAPITAL Unternehmen mit einem systematischen und langfristigen Ansatz und ist ein angesehener Partner von Konzernen, die ihr Unternehmensportfolio neu ausrichten. Die akquirierten Unternehmen werden üblicherweise von speziellen Besitzgesellschaften gehalten, die von ALLEGRA CAPITAL beraten werden. Sie werden eigenständig vom Management der akquirierten Unternehmen geführt.

Die Sandoz-Familien-Stiftung wurde 1964 von dem Bildhauer und Maler Edouard-Marcel Sandoz, dem Sohn des Gründers der Sandoz SA in Basel (jetzt Novartis SA), gegründet. Die Stiftung ist in der Pharma-, Hotel- und Uhrenbranche engagiert.

 

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